• Barriquekeller Weingut Jauslin, Muttenz


    Die Lichtstimmungen im Barriquekeller sind so vielseitig, wie die Tätigkeiten die darin stattfinden. Von spannungsvoller Stille zu heller Dynamik, kann das Licht den unterschiedlichen Bedürfnissen angepasst werden.  

    Das Weingut Jauslin erweiterte die Kellerei um einen neuen Barriquekeller. Mit der Erweiterung kann die Winzerfamilie ihren erfolgreichen Weg in der 5. Generation weiterführen.

  • Haus der Museen, Olten

    Im Archäoligschen Museum taucht der Besucher in eine Reise durch 80 000 Jahre Vergangeneheit. Von der Altsteinzeit bis zur Neuzeit werden die Fundstücke des Kanton Solothurn in mehreren Themenräumen präsentiert. Grosse hinterleuchtete Panoramenbilder stellen das Leben in der damaligen Zeit dar. In den Vitrinen werden die vielfälltigen Fundstücke dezent hervorgehoben und die grösseren Exponate spannungsvoll inszeniert.  

  • Treppenhaus Klinik Barmelweid

     

    Barmelweid_01 Barmelweid_01 Barmelweid_04 Barmelweid_05 Barmelweid_06

    Der längsgezogene Baukörper weist ein zentrales Haupttreppenhaus auf, das nach Nord-Westen ausgerichtet und in den Obergeschossen einseitig verglast ist. In der Mitte der Treppenläufe befindet sich eine grössere Öffnung über alle Geschosse. Die Attraktivität dieser vertikalen Erschliessung soll durch eine spannungsvolle Beleuchtung unterstützt und verstärkt werden. Wie Regentropfen gleiten die leuchtenden Zylinder durch das Treppenauge herab. Das Licht verteilt sich frei im Raum und erhellt diesen dezent. Jeweils drei bis vier Leuchten sind an einem Pendelrohr aufgereiht. Der Leuchtenkörper ist aus mehreren optisch wirksamen Materialien aufgebaut, die ein faszinierendes Licht- und Schattenspiel erzeugen. 

    Um die Qualität auch in der Montage und im Unterhalt sicherzustellen, wurde zusammen mit dem Hersteller ein montagefreundliches Leuchtensystem  entwickelt. Wobei sich jede einzelne Leuchte öffnen lässt und sämtliche Komponenten für eine allfällige Wartung zugänglich sind.

  • Wohnheim Klosterfiechten Basel

    Klosterfiechten_01 Klosterfiechten_02 Klosterfiechten_03 Klosterfiechten_04 Klosterfiechten_05 Klosterfiechten_06 Klosterfiechten_07 Klosterfiechten_08

     

    Der kompakte Baukörper besteht aus zwei Geschossen. Dem massiven in Beton gebauten Erdgeschoss, das teilweise im Terrain gebaut ist und dem Obergeschoss in Holzbauweise. Die Architektur ist darauf ausgelegt optimal auf die Bedürfnisse von Menschen mit Autismus und deren herausfordernden Verhaltensweisen einzugehen. Die klare Ordnung der Architektur wird mit dem Licht hervorgehoben, um damit einen Beitrag zur Orientierung und Geborgenheit der Bewohner zu leisten. Die Zugänge und Erschliessungen zu den einzelnen Wohngruppen, die Verwaltungs- und Technikräume sind zurückhaltend belichtet. Die Wohngruppen mit den grosszügigen Aufenthaltsbereichen werden von Leuchten, die sich schwarmartig über die Deckenfläche  verteilen, stimmungsvoll erhellt. Werden die Leuchten gedimmt, wird das Licht – ähnlich der Glühlampen – immer wärmer und ermöglicht den Nutzern unterschiedliche Lichtstimmungen zu erzeugen.

     

     

  • Bibliothek Pädagogisches Zentrum Basel

    Binningerstr_003 Binningerstr_002 Binningerstr_001

    Das von den Innenarchitekten entworfene Lichtkonzept sieht mehrere geschwungene leuchtende Linien vor, die sich über den gesamten Raum erstrecken. Die Lichtlinien verteilen das Licht direkt und indirekt im Raum und erzeugen ein Spiel von helleren und dunkleren Oberflächen und  Raumbereichen. Als zusätzliches Gestaltungselement kann das Licht gedimmt sowie das indirekte Licht vielfarbig verändert werden. Dies ermöglicht dem Nutzer, unterschiedliche Lichtstimmungen für einmalige Akzente zu erzeugen.

    Um diese Idee zu realisieren wurde ein Leuchtensystem entworfen, das sich aus mehreren unterschiedlichen geraden und kreisförmigen Segmenten zusammensetzt. Um sichtbare Unterbrüche zu vermeiden, musste der LED Print sehr präzise platziert werden. Damit sich das Licht homogen und nahtlos über die gesamte Länge verteilt. Jedes Modul hat fünf Kanäle (direkt/indirekt weiss sowie indirekt RGB), die über eine zentrale Steuerung einzeln adressiert und programmiert wurden, um verscheidene Stimmungen zu erzeugen.

  • Antikenmuseum Basel

    Antiken_004 Antiken_002 Antiken_005

    Der Haupteingang des Museums wurde zum Beginn der Sonderausstellung ‚Der versunkene Schatz’ erneuert. Es wurden kleinere bauliche Eingriffe im Bereich der Kasse und Shop vorgenommen und die Oberflächen aufgefrischt. Dazu sollte die Beleuchtung der Räume Eingang, Halle, Kasse, Shop und Garderobe erneuert werden. Der gesamte Eingangsbereich ist der erste Ort in dem der Besucher mit dem Museum in Kontakt tritt. Um diesem vielfältig genutzten Bereich die notwendige Präsenz zu verleihen wurde eine Leuchte entwickelt, die die Räume in ihren Volumen unterstreicht und darüberhinaus gezielt Ausstellungs- und Präsentationsflächen hervorhebt.

  • Wolf Gottesacker Basel

    Wolf_001 Wolf_008 Wolf_003 Wolf_004 Wolf_005

    Wolf_006Wolf_007

    Das Konzept

    Haus C – Pendelleuchten erhellen den Durchgang zwischen Entree und Abschiedsraum dezent und unterstreichen die neu geschaffene Verbindung der Räume. Diese Leuchte wurde speziell für das Objekt entwickelt. Der formal sehr zurückhaltende Körper aus rohem Kupfer erzeugt im Raum eine spannungsvolle warme Atmosphäre. Der hohe Abschiedsraum wird mit einem behutsam eingefügten Möbel ergänzt und bildet ein Rückzugsort für die Besucher. Das eingefügte Möbel erzeugt eine tieferliegende Ebene im Raum, die die gesamte Raumbegrenzung umfasst und von einer versteckt angebrachten Lichtlinie hervorgehoben wird. Das Büro wird von zwei grossflächigen runden Leuchten  erhellt. Die abgependelten Leuchten verteilen das Licht überwiegend direkt und reduziert indirekt im Raum. Die Toiletten werden funktional durch Wandleuchten beim Lavabo und den Toiletten beleuchtet.

    Wolf_GS_001

    Haus A – Die Büros und der Besprechungsraum werden je von einer grossen runden Leuchte erhellt. Die Leuchten sind von der Decke abgependelt und verteilen das Licht überwiegend direkt und reduziert indirekt im Raum. Der Aufenthaltsraum wird von mehreren Leuchten im Bereich des Tisches erhellt und schafft damit einen Kontrast zur funktionalen Beleuchtung der Arbeitszonen. Vom Eingang her wird die gesamte Erschliessungszone einschliesslich der Treppe bis hoch zu den Garderoben von sich abwechselnd abgependelten oder aufgesetzten Leuchten spannungsvoll erhellt. Im Obergeschoss wird mittels linearen Leuchten die Dachform inszeniert.

    Wolfgottesacker_002

    Wolfgottesacker_003

    Wolfgottesacker_004