• Treppenhaus Klinik Barmelweid

     

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    Der längsgezogene Baukörper weist ein zentrales Haupttreppenhaus auf, das nach Nord-Westen ausgerichtet und in den Obergeschossen einseitig verglast ist. In der Mitte der Treppenläufe befindet sich eine grössere Öffnung über alle Geschosse. Die Attraktivität dieser vertikalen Erschliessung soll durch eine spannungsvolle Beleuchtung unterstützt und verstärkt werden. Wie Regentropfen gleiten die leuchtenden Zylinder durch das Treppenauge herab. Das Licht verteilt sich frei im Raum und erhellt diesen dezent. Jeweils drei bis vier Leuchten sind an einem Pendelrohr aufgereiht. Der Leuchtenkörper ist aus mehreren optisch wirksamen Materialien aufgebaut, die ein faszinierendes Licht- und Schattenspiel erzeugen. 

    Um die Qualität auch in der Montage und im Unterhalt sicherzustellen, wurde zusammen mit dem Hersteller ein montagefreundliches Leuchtensystem  entwickelt. Wobei sich jede einzelne Leuchte öffnen lässt und sämtliche Komponenten für eine allfällige Wartung zugänglich sind.

  • Bibliothek Pädagogisches Zentrum Basel

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    Das von den Innenarchitekten entworfene Lichtkonzept sieht mehrere geschwungene leuchtende Linien vor, die sich über den gesamten Raum erstrecken. Die Lichtlinien verteilen das Licht direkt und indirekt im Raum und erzeugen ein Spiel von helleren und dunkleren Oberflächen und  Raumbereichen. Als zusätzliches Gestaltungselement kann das Licht gedimmt sowie das indirekte Licht vielfarbig verändert werden. Dies ermöglicht dem Nutzer, unterschiedliche Lichtstimmungen für einmalige Akzente zu erzeugen.

    Um diese Idee zu realisieren wurde ein Leuchtensystem entworfen, das sich aus mehreren unterschiedlichen geraden und kreisförmigen Segmenten zusammensetzt. Um sichtbare Unterbrüche zu vermeiden, musste der LED Print sehr präzise platziert werden. Damit sich das Licht homogen und nahtlos über die gesamte Länge verteilt. Jedes Modul hat fünf Kanäle (direkt/indirekt weiss sowie indirekt RGB), die über eine zentrale Steuerung einzeln adressiert und programmiert wurden, um verscheidene Stimmungen zu erzeugen.

  • Antikenmuseum Basel

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    Der Haupteingang des Museums wurde zum Beginn der Sonderausstellung ‚Der versunkene Schatz’ erneuert. Es wurden kleinere bauliche Eingriffe im Bereich der Kasse und Shop vorgenommen und die Oberflächen aufgefrischt. Dazu sollte die Beleuchtung der Räume Eingang, Halle, Kasse, Shop und Garderobe erneuert werden. Der gesamte Eingangsbereich ist der erste Ort in dem der Besucher mit dem Museum in Kontakt tritt. Um diesem vielfältig genutzten Bereich die notwendige Präsenz zu verleihen wurde eine Leuchte entwickelt, die die Räume in ihren Volumen unterstreicht und darüberhinaus gezielt Ausstellungs- und Präsentationsflächen hervorhebt.

  • Wolf Gottesacker Basel

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    Das Konzept

    Haus C – Pendelleuchten erhellen den Durchgang zwischen Entree und Abschiedsraum dezent und unterstreichen die neu geschaffene Verbindung der Räume. Diese Leuchte wurde speziell für das Objekt entwickelt. Der formal sehr zurückhaltende Körper aus rohem Kupfer erzeugt im Raum eine spannungsvolle warme Atmosphäre. Der hohe Abschiedsraum wird mit einem behutsam eingefügten Möbel ergänzt und bildet ein Rückzugsort für die Besucher. Das eingefügte Möbel erzeugt eine tieferliegende Ebene im Raum, die die gesamte Raumbegrenzung umfasst und von einer versteckt angebrachten Lichtlinie hervorgehoben wird. Das Büro wird von zwei grossflächigen runden Leuchten  erhellt. Die abgependelten Leuchten verteilen das Licht überwiegend direkt und reduziert indirekt im Raum. Die Toiletten werden funktional durch Wandleuchten beim Lavabo und den Toiletten beleuchtet.

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    Haus A – Die Büros und der Besprechungsraum werden je von einer grossen runden Leuchte erhellt. Die Leuchten sind von der Decke abgependelt und verteilen das Licht überwiegend direkt und reduziert indirekt im Raum. Der Aufenthaltsraum wird von mehreren Leuchten im Bereich des Tisches erhellt und schafft damit einen Kontrast zur funktionalen Beleuchtung der Arbeitszonen. Vom Eingang her wird die gesamte Erschliessungszone einschliesslich der Treppe bis hoch zu den Garderoben von sich abwechselnd abgependelten oder aufgesetzten Leuchten spannungsvoll erhellt. Im Obergeschoss wird mittels linearen Leuchten die Dachform inszeniert.

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  • Baslerhof- Scheune Bettingen

     

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    Die denkmalgeschützte Scheune wird von nachträglich angebrachten architektonischen Massnahmen befreit, so dass u.a. der Dachstock in seinem ursprünglichen Volumen wieder erlebbar wird. Zudem wird die Scheune neu durch einen eingeschossigen Anbau im Norden und dem Eingangshof im Westen gefasst.

    ‚ASKET‘ 

    Das Lichtkonzept basiert auf einer zurückhaltend klaren Unterstützung der architektonischen Interventionen. Eine Lichtlinie an der Unterseite des Pergoladaches führt den Besucher vom Eingang durch den Hof zum Foyer und erhellt gleichzeitig dezent den Aussenraum. Die Linie löst sich im Foyer in einzelne Punkte auf, welche den Raum fortan erhellen und durch die hinterleuchtete Garderobe ergänzt wird. Der kleine Saal ist analog des Foyers durch Deckenleuchten erhellt. Das Oblicht vor den Nasszonen fungiert am Tag als natürliche und bei Dunkelheit – mittels in der Deckenstirne integrierten Leuchten – als künstliche Lichtquelle. In den Nasszonen betonen lineare Leuchten die Rückwand an welcher sich die WC‘s und das Waschbecken aufreihen. Die Scheune bildet mit drei im Dachstuhl abgependelten Lustern den konzeptionellen Höhepunkt des Lichtprojekts. Die Luster wurden speziell für dieses Objekt entwickelt. Sie erhellen das gesamte Raumvolumen grosszugig und werden durch mehrere an den Querbindern angebrachte Strahler spannungsvoll ergänzt.

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  • … und vieles mehr

    • Altersheime und Pflegezentren der Stadt Zürich, Stadt Zürich, Immobilien u. Bewirtschaftung, Expertiese Tages- und Kunstlicht, Zustandsanalysen und Machbarkeitsprüfung für 13 Objekte
    • Neubau ETH LEE, Fawad Kazi Architekt Zürich, Machbarkeitsstudie LED, Dialogverfahren zur Leuchtenentwicklung
    • Altersheim Langgrüt Zürich, Stadt Zürich Immobilien u. Bewirtschaftung, Lichtplanung Kunstlicht SIA Phasen 3-5 sowie Zustandsanalyse und Machbarkeitsprüfung
    • Bundesstrafgericht Bellinzona, Bearth&Deplazes AG und Durisch + Nolli Architetti Lugano, Beratung Kunst- und Tageslicht SIA Phasen 3-4
    • Neubau ETH LEE, Fawad Kazi Architekt Zürich, Lichtplanung Tages- und Kunstlicht SIA Phasen 3-5,
    • Google Home Zürich, Camenzind Evolution AG Zürich,  Lichtplanung Kunstlicht SIA Phasen 3-5
    • Regos Schulhaus Gipf-Oberfrick, Liechti Graf Zumsteg Architekten Brugg, Lichtplanung Kunstlicht, SIA Phase 3
    • Umnutzung Sammlungszentrum MSG Affoltern am Albis, Stücheli Architekten Zürich, Konzept bis Ausführung
    • Weihnachtsbeleuchtung der Gemeinden Bronschhofen und Rossrüti, Konzept bis Ausführung inkl. Entwicklung Spezialleuchten
    • Neubau Messe Halle A4 Wien, Architekt Gerhard Mossburger Wien,  Konzept bis Ausführung inkl. Entwicklung, Installation Spezialleuchter
    • Umbau Restaurant Tableaurama Basel, Hartmann + Stula Architekten Basel, Konzept bis Ausführung
    • Projekt Manna Expo 2002 Neuchatel, Andrin Schweizer Company Zürich, Konzept bis Ausführung
    • Pavillon Lichtenstein Expo 2000 Hannover, Atelier für Gestaltung Gassner & Seger Vaduz, Lichtplanung Kunstlicht, SIA Phasen 3-5
    • Neubau Kunstmuseum Lichtenstein Vaduz, Morger Degelo Kerez Architekten Basel, Lichtplanung Kunst- und tw. Tageslicht, SIA Phasen 3-5
  • Messe Halle A4, Wien

    Für punktuelle Interventionen sind in Zusammenarbeit mit den Architekten mehrere Leuchten entstanden. Darunter der grosse Luster mit einem Durchmesser von 380cm. Die verwendeten Materialien von farbigem Glas und Chrom erzeugen mit den Lichtquellen ein spannungsvolles Spiel zwischen Licht und Transparenz im Raum.

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